Studie

Volkswirtschaftlicher Nutzen innovativer Allergietherapien bei Kindern und Jugendlichen

 

Weltweit ist ein drastischer Anstieg der Anzahl von Allergie- Patienten zu beobachten. Immer häufiger sind Kinder und Jugendliche von Allergien betroffen. In Europa leiden 35% der Erwerbstätigen und jedes dritte Kind an einer Allergie. Im Jahre 2006 gaben  20% der österreichischen Bevölkerung, d.h. 1,6 Millionen Menschen, an, unter einer Allergie zu leiden. 

 

Allergien und ihr Einfluss auf den Alltag der Betroffenen dürfen nicht unterschätzt werden. Denn Allergien beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen maßgeblich. Durch Nicht-Behandlung von Allergien können sich schwere Folgeerkrankungen entwickeln. Das Gesundheitssystem ist mit stetig steigenden Kosten konfrontiert. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Allergien in Österreich betrug im Jahre 2005 100 Millionen Euro. Ökonomen berechnen den volkswirtschaftlichen Schaden durch Parameter wie zum Beispiel längere Krankenstände in der Pollensaison, höhere Fehlerwahrscheinlichkeit durch Konzentrationsschwierigkeiten, genereller Leistungsabfall bei den Betroffenen aber auch höherer Medikamentenkonsum.

 

Nicht erfolgte  Behandlung kann zu schwereren Erkrankungsverläufen führen und einen dramatischen Gesamtkostenanstieg mit sich bringen. Beispielsweise kostet die Behandlung eines Patienten, der unter allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) leidet, 30-50 Cent pro Tag. Hat sich die Allergie bereits verschlimmert und sich zu einem allergischen Asthma entwickelt, belaufen sich die täglichen Behandlungskosten auf 30 Euro.

 

Volkswirtschaftliche Studie zu Allergien

 

Eine umfassende empirische Studie, die Stallergenes Österreich in Zusammenarbeit mit dem Chefökonomen der österreichischen Industriellenvereinigung Dr. Christian Helmenstein durchgeführt hat, setzt sich mit dieser Thematik auseinander. Denn in der aktuellen Allergie-Forschung geht man davon aus, dass es besonders vorteilhaft ist, eine frühzeitige und effektive Allergiediagnostik zu stellen um wirksam gegen die Allergie therapieren zu können. 

 

Die Studie geht der Frage nach, welche volkswirtschaftlichen Effekte durch die Anwendung von patientenfreundlichen Applikationsformen der spezifischen Immuntherapie in Form von sublingualen Tabletten oder Tropfen  bei Kindern und Jugendlichen erzielt werden. Im Rahmen der Studie wurden 500 Personen befragt, wobei es sich bei der Zielgruppe um Kinder, Jugendliche und Eltern von Kindern handelte. Die Befragten litten unter Allergien gegen Gräser, Baum, Milbe, Schimmelpilze oder Ragweed. Die Personen beantworteten einen umfangreichen Fragebogen.

  

Die Ergebnisse der Studie

 

Die Ergebnisse der Befragung wurden aus volkswirtschaftlicher Perspektive von  Economica – dem Institut für Wirtschaftsforschung ausgewertet und interpretiert. Neben einer makroökonomischen Gesamteinschätzung, die bestehenden und zukünftigen Schaden für die Personen  reflektiert,  werden potentielle Folgekosten bewertet und erhoben. Des Weiteren wird der Kosten-Nutzen-Frage  innovativer Allergie-Therapiekonzepte nachgegangen.

 

Kontakt

 

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